Wer einmal erlebt hat, dass er nicht nur die eine Kammer bewohnt, in die ein böses Schicksal ihn gesperrt hat
– die falschen Eltern, die falsche Schule, die falsche Arbeit –
sondern ein grosses Haus, das unentdeckt aber vorhanden ist, der wird nicht mehr in die Enge seiner alten Kammer zurückwollen. Diese Änderung der Sicht muss er sich selbst erschliessen können. Dazu nimmt er einen Weg durch Zweifel und Ängste auf sich, da er seinen vertrauten Halt, seine alten unerschütterlichen Gewissheiten und Überzeugungen relativieren muss.
Dafür braucht man Hilfe, eine zeitweilige Begleitung.
© lightlines.ch, 2011